Die WPH

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Wer wir sind -
Was wir wollen -
Die Wählervereinigung Pro Hattersheim stellt sich vor:

Die WPH wurde im Januar 2015 von einer Gruppe engagierter Bürger Hattersheims gegründet, die mit den politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnissen in unserer Stadt nicht mehr einverstanden sind und die sich durch die etablierten Parteien nicht mehr vertreten sehen.

Ziel für die WPH ist es, an der Kommunalwahl 2016 mit einer eigenen Liste teilzunehmen und die Mehrheitsverhältnisse in der Stadtverordnetenversammlung zu ändern. Seit über 60 Jahren regiert in Hattersheim die SPD, davon mehr als 20 Jahre zusammen mit den Grünen.
Die Folgen dieser "Regierungstätigkeit" sind unübersehbar:

  • Hattersheim hat die höchste Pro-Kopf Verschuldung im MTK und ist infolge dessen Schutzschirmkommune
  • Hattersheim hat den höchsten Grundsteuerhebesatz des gesamten Main Taunus Kreises
  • Hattersheim hat die höchsten KiTa Gebühren des MTK
  • Hattersheim hat das geringste Gewerbesteueraufkommen aufgrund unternehmensfeindlicher Politik
  • Hattersheim hat den geringsten innerstädtischen Grünflächenanteil, da selbst Spielplätze der Bauwut der Ersten Stadträtin geopfert werden
  • Hattersheim hat den größten Zuwachs an Wohnbebauung aber die notwendige Infrastruktur wird dabei außer acht gelassen

Diese Form der Politik muss ein Ende haben. Und dafür brauchen wir SIE und Ihre Unterstützung!

Die WPH ist
- überparteilich und nicht an parteipolitische Dogmen und Philosophien gebunden
- unabhängig und unbelastet von politischer Vergangenheitsbewältigung
- sach- und lösungsorientiert
- nur dem Bürger verpflichtet

- ausschließlich lokalpolitisch fixiert

Die Mitgliederversammlung der WPH hat sich hierzu folgende Ziele gesteckt

1) Keine weiteren Belastungen der Hattersheimer Bürger
Pro-Hattersheim hat bereits die geplante Grundsteuererhöhung auf 700% Hebesatz durch eine großartige Unterschriftenaktion verhindern können.
Das Maß der Belastbarkeit der Hattersheimer Bürger ist erreicht.
Die Kostenspirale muss gestoppt und die Einnahmesituation durch eine Neuausrichtung der Hattersheimer Wirtschafts- und Finanzpolitik gestärkt werden

2) Lebenswertes Hattersheim
Schon jetzt zeigt sich Erholungsflächen sind für Hattersheimer Bürger zur Mangelware geworden und die nächsten Flächen Nex, Schwarzer Weg und sogar Kinderspielplätze sind ausgedeutet und sollen der Bauwut geopfert werden.
Pro-Hattersheim spricht sich vehement für den Erhalt von Grün- und Freiflächen aus. Ein lebenswertes Umfeld und der Schutz der Bürgerinnen und Bürger muss Vorrang vor Spekulationsprofiten haben.
Pro-Hattersheim setzt sich für eine ökologisch nachhaltige Planung ein. Der Ausverkauf von Bürgereigentum muss gestoppt werden!

3) Bewahren statt vergammeln lassen
Kommunale Liegenschaften wie zum Beispiel die Stadthalle werden nicht instand gehalten und lediglich solange genutzt bis sie marode einfach aufgegeben werden. Die WPH setzt sich für Erhalt und Pflege von Bürgereigentum ein und fordert die umgehende Erstellung eines Lösungskonzeptes zur unmittelbaren Wiedereröffnung der Stadthalle.
15 Jahre Politgeplänkel der etablierten Parteien Hattersheims um unsere Stadthalle müssen endlich ein Ende haben

4) Stadtentwicklung mit Perspektive
Eine zielgerichtete Planung und ein kommunales Zukunftskonzept wird man in Hattersheim vergeblich suchen. Stattdessen wird ein Wohnbaugebiet nach dem anderen gebaut, solange bis die Infrastruktur vollständig kollabiert.Einzige Profiteure dieses wirtschaftlichen, ökologischen und infrastrukturellen Totaschadens sind die Investoren.
Pro-Hattersheim setzt sich für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Stadtentwicklungskonzept in Zusammenarbeit mit allen Bürgern der Kommune ein.

5) Gleichgewichtung der Stadtteile
Bei immer mehr Bürgern entsteht der Eindruck, dass die Spitze in der Rathausstraße zunächst einmal auf Hattersheim selbst schaut, bevor die Ortsteile entsprechend berücksichtigt werden. Schwierige Verkehrs- und Einkaufssituation in Eddersheim oder die verkehrstechnisch problematische Situation in Okriftel sind hier nur exemplarische Nennungen
Pro-Hattersheim setzt sich für eine echte Gleichberechtigung aller Stadtteile ein und steht der Schaffung von Ortsbeiräten offen gegenüber

6) Zusammenarbeit mit anderen Städten
Groß geschrieben wird der Begriff der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) bei Land und Kreis, doch über ein paar kleine Schritte ist Hattersheim hier nicht herausgekommen. Dabei liegt, wie sich gerade bei unseren Nachbarn in Kelsterbach zeigt, hier ein immenses Potenzial.
Pro-Hattersheim setzt sich für verstärkte Anstrengungen bei der Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen ein.

7) Handel und Gewerbe
Im Haushalt unserer Stadt fehlen einige Millionen an Gewerbesteuereinnahmen. Doch statt dem Trend von Abwanderung und Unternehmensschließung entgegen zu wirken wird jede mögliche Gewerbefläche schnellstmöglich in Wohnbebauung umgewandelt.Statt effizienter Wirtschaftsförderung für klein und mittelständische Unternehmen (KMU) setzt man lieber auf einen Megabaumarkt, der, wenn überhaupt, nur überschaubare Gewerbesteuereinnahmen generieren wird.
Pro-Hattersheim setzt sich mit einem eigenen Konzept für eine Neuausrichtung der städtischen Wirtschaftsförderung und des Stadtmarketings mit dem Fokus "KMU" ein.

8) Wirtschaft und Finanzen
Durch jahrzehntelange Misswirtschaft steht Hattersheim heute nun am finanziellen Abgrund. Doch wie kann man aus dieser Schieflage wieder herauskommen?
Durch einen klaren und deutlichen Strategiewechsel!
Dies sind unter anderem
- nachhaltige Steigerung der Einkünfte aus Gewerbesteuereinnahmen durch die Fokussierung auf klein und mittelständische Betriebe
- durch die konsequente Förderung bereits ansässiger Unternehmen
- durch die Neuausrichtung des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung
- durch einen sofortigen Stopp bei der Ausweisung neuer Wohnbaugebiete um den damit einhergehenden Kollaps lokaler Infrastruktur zu vermeiden bzw. eine weitere Kostenexplosion zu verhindern.
- durch die Beendigung des finanzpolitischen Blindflugs und die damit einhergehende fristgerechte Abgabe kommunaler Bilanzen.
Pro-Hattersheim setzt sich für einen Strategiewechsel in der kommunalen Finanz- und Wirtschaftspolitik ein und fordert die umgehende Vorlage von Bilanzen um den wirtschafts- und finanzpolitischen Blindflug unserer Stadt zu beenden

9) Transparente Politik
Plötzliche Bebauungspläne, geheime Arbeitskreise, deren Beratungen niemand erfahren darf, geheime Absprachen im Rathaus, von denen nicht einmal die Stadtverordneten wissen, Erlöse von Verkäufen von Bürgereigentum, die verschwiegen werden - all das ist tägliche Praxis in der Hattersheimer Kommunalpolitik.
Als Beispiel sei hier nur die „Arbeitsgruppe Stadthalle“ genannt: 15 Jahre Planung - doch der Bürger darf von alledem nichts wissen!
Pro-Hattersheim setzt sich für eine konsequente Abkehr dieser Art von Geheimniskrämerei ein. Transparente Politik, nachvollziehbare Entscheidungen, Mitschnitte von Ausschuss- und Stadtverordnetensitzungen, Offenlegung aussagefähiger Niederschriften - dies sind nur ein paar Eckpunkte unserer Forderungen

10) Echte Bürgerbeteiligung
Vielen Hattersheimern sicher noch gut in Erinnerung: die "Bürgerwerkstätten", Ursprünglich geplant um vom Bürger Vorschläge zur Sanierung der Hattersheimer Finanznot zu erhalten wurde dies aber zur reinen Showveranstaltung: das Gros der Vorschläge wanderte schlichtweg in die Mülltonne.
Hinweise zu Prüfung und Entscheidung der Rathausspitze wird man dazu vergeblich suchen.
Pro-Hattersheim setzt sich für eine echte Bürgerbeteiligung bei allen wichtigen Entscheidungen ein. Dokumentiert, nachvollziehbar beschieden und mit einem darauf folgenden Umsetzungsplan versehen ist dies unsere Form echter Bürgerbeteiligung

Machen Sie mit, gestalten Sie mit. Kommen Sie in ein junges Team engagierter Bürger und unterstützen Sie unser Bestreben nach einem wirklich lebenswerten Hattersheim.

 

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